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Deutschklasse für Kinder und Jugendliche mit nicht-deutscher Muttersprache in der Grundschule (seit SJ 2018/19)

GS-Deutschklasse - rechtliche Grundlagen, Übersicht

HINWEIS: Der Begriff Deutschklasse ersetzt den bis zum SJ 2017/18 gebrauchten Begriff Übergangsklasse/Ü-Klasse.
Deutschklassen werden nach GrSO § 8 Abs. 1 vom zuständigen Staatlichen Schulamt eingerichtet. Bei der Planung zu Beginn eines Schuljahres sollen mögliche Schülerzugänge während des Schuljahres berücksichtigt werden. Die Deutschklasse kann als ergänzende Sprachfördermaßnahme einen sinnvollen Einstieg in das bayerische Schulsystem darstellen und im besten Fall zu einer Brücke zum regulären Unterricht werden.

Deutschklassen in der Grundschule - Stundentafel

Schwerpunkt ist in den Übergangsklassen das Erlernen der deutschen Sprache. Deshalb unterscheidet sich die Stundentafel der Übergangsklassen in einigen Fächern von der der Regelklasse. An die Stelle des Fachs Deutsch tritt das Fach Deutsch als Zweitsprache.

Jahrgangskombinierte Deutsch-Klassen in der Grundschule anlegen

Rufen Sie als Benutzer mit Schulleitungsrechten das Modul Klassen auf. Fügen Sie einen neuen Datensatz hinzu. Es öffnet sich das Fenster Klasse erfassen – Vorbelegung. Bestätigen Sie die vorbelegten Einstellungen mit OK.

  • Geben Sie den Klassenname (1) und die Langbezeichnung (2) ein.
  • Wählen Sie für Klassenart (3) DK.
  • Als Zielklasse (4) für das kommende Schuljahr eignet sich eine Organisationsklasse.
  • Legen Sie die Klassenleitung (5) fest.

Unter den Reitern Besonderheiten und Zeugnisse sind keine Einträge nötig. Speichern Sie die Stammdaten.

Wechseln Sie zum Reiter Klassengruppen.

Füllen Sie die folgenden Felder ähnlich wie in der Abbildung aus.

  • Kennung für eine Deutschklasse, 1. Jahrgangsstufe; U1/2_1
  • Ausbildungsrichtung/Bildungsgang, GS Deutschklasse; GS_DK
  • Jahrgangsstufe, 1. Jahrgangsstufe
  • Basisstundentafel, GMS_Deutschklasse (ausl.); GMS_DK
  • Klassengruppenbezeichnung für das Zeugnis, hier: U1/2_1, 1. Jahrgangsstufe

Speichern Sie nun die erste Klassengruppe. Erstellen Sie über Modulbezogene Funktionen - Klassengruppe - Neue Klassengruppe hinzufügen die Klassengruppe für die 2. Jahrgangsstufe.

3. Zuweisung der Schüler auf die Klassengruppen

Bei der Planung für das neue Schuljahr befinden sich die neuen Schüler in der Regel in einer Organisationsklasse. Diese können nun in die entsprechenden Klassengruppen versetzt werden.

4. Zuweisungen durch das Schulamt

Wechseln Sie in den Reiter Gastschulgenehmigung. Tragen Sie die Zuweisung ein.

Ist das zuweisende Schulamt unter Zuweisung nicht aufgeführt, so müssen sie das Schulamt in einer Werteliste neu anlegen.

5. Unterrichtsübersicht für Ü-Klassen 1/2 Jahrgangsstufe

Die Pflichtfächer für die Jahrgangsstufe 1 und 2 einer Ü-Klasse unterscheiden sich geringfügig von den Fächern einer Regelklasse. Es entfällt die Flexible Förderung (weitere Abweichungen vgl. Stundentafel).

Die Matrix für Kombiklassen besteht aus drei Zeilen. In die erste Zeile wird der gemeinsam erteilte Unterricht eingetragen (hier im Beispiel der Religionsunterricht, der Sportunterricht und der mit einer Regelklasse gekoppelte Unterricht im Fach Werken und Gestalten). In der zweiten Zeile steht der Unterricht für die erste Klassengruppe, in der dritte Zeile der Unterricht für die zweite Klassengruppe.

6. Unterrichtsübersicht für DK-Klassen 3/4 Jahrgangsstufe

Bei den Pflichtfächern in den Jahrgangsstufen 3 und 4 wird das Fach Deutsch durch das Fach Deutsch als Zweitsprache ersetzt. Es findet kein Unterricht im Fach Englisch statt.

Im folgenden Beispiel werden im Fach Deutsch als Zweitsprache alle Schüler 5 Stunden gemeinsam unterrichtet, je 5 Stunden wird nach Sprachstand unterrichtet. Die Schüler sind den Kursen zuzuordnen.

Die Stunden für zusätzliche Fördermaßnahmen werden entweder bei den Fächern (zusätzliche Spalte in der Matrix) oder beim besonderen Unterricht mit Zuordnung von Schülern verbucht.