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Die Installation von ASV auf einem Windows-Betriebssystem

ASV-Server Enterprise

Benötigte Komponenten

Wenn Sie PostgreSQL auf einem Server installieren, der Mitglied einer Domäne (also nicht der Domänencontroller selbst) ist, muss die Installation von PostgreSQL als lokaler Administrator gestartet werden!

Wenn Sie PostgreSQL auf dem Domänencontroller selbst installieren, melden Sie sich wie gewohnt als (Domänen-)Administrator am Server an. Falls es dann bei der anschließenden PostgreSQL-Installation zu Problemen kommt, könnte dies an fehlenden Berechtigungen liegen, die vom externen Dienstleister gesetzt wurden. Dies ist dann kein Problem von PostgreSQL, sondern von Windows. Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit Ihrem Dienstleister auf.

Achtung bei der Trennung von Anwendung C:\ und Daten D:\ ! Sollen die Partitionen „Betriebssystem+Anwendungen“ sowie „Daten“ sauber getrennt werden, z.B. auf C:\ und D:\, so muss unter den oben genannten Systemen: W7, W-Vista, (auch Windows Server 2008 R2) folgendes beachtet werden: Installieren Sie in diesem Fall sowohl die Anwendung postgresql als auch die Daten auf dem Laufwerk D:\. Der Installer bietet zwar an, die Daten (Verzeichnis „data“) an einem anderen Ort abzulegen, jedoch führt auch das wieder zu den oben beschriebenen Berechtigungsproblemen. Sicher funktioniert also folgende Variante: „D:\postgreSQL\data“ wobei in „D:\postgreSQL“ unter anderem die Verzeichnis „bin“, „doc“, „include“ etc. installiert werden.

Installationsbeschreibung

Installation von PostgreSQL

Für ASV genügt die kostenfreie PostgreSQL-Version. Der kostenpflichtige Postgres Plus Advanced Server ist nicht erforderlich!


  • Starten Sie die Installation mit Admin-Rechten.

  • Sicherheitsabfrage mit „Ja“ bestätigen, die Installation mit „next“ starten und auch die Installationspfade beibehalten.

  • Vergeben Sie ein Datenbank Superuser-Passwort und dokumentieren Sie dieses!

  • Bestätigen Sie den Port, auf dem die Datenbank zu erreichen ist.

  • Belassen Sie die Standardeinstellung und fahren Sie fort.

  • Klicken Sie auf „Next“ und warten Sie den Installationsfortschritt ab.

  • Entfernen Sie das Häkchen zur Installation des Stack Builders und beenden Sie die Installation.

Installation des ASV-Servers (ASV-Server Enterprise)

Installationsbeschreibung

  • Starten Sie den Installationsprozess mit der Datei install-admin über rechte Maustaste und „Als Administrator ausführen“. Das Betriebssystem fragt ggf. nach einem Passwort für einen Administrator. Geben Sie das Passwort ein und erlauben damit die Installation. Wenn Ihnen kein lokales Administrationspasswort bekannt ist, dann fragen Sie Ihren PC-Betreuer.

  • Der Begrüßungsbildschirm des Installationsprogramms wird angezeigt. Diese Seite bestätigen Sie mit „Weiter“.

  • Wählen Sie nun die Installationsart „Mehrplatz-Server“ und gehen „Weiter“.

  • Das Zielverzeichnis für die Installation des ASV-Servers ist standardmäßig C:\ASV\Server. Es sollte ein lokaler Ordner auf dem Computer sein. Wird ein Netzlaufwerk ausgewählt, so ist damit zu rechnen, dass die Anwendung langsamer reagiert. Notieren Sie den gewählten Ordner im Installationsprotokoll. Als „ASV-Server Variante“ wählen Sie „ASV-Server Enterprise“.

  • Im nächsten Fenster müssen Sie das *PostgreSQL-Passwort* eintragen, das Sie bei der Installation von PostgreSQL erstellt haben. Sollte Ihre PostgreSQL-Datenbank auf einem anderen Computer im Netzwerk installiert worden sein, dann ersetzen Sie bei „Host“ den Begriff „localhost“ bitte mit der IP-Adresse des Datenbankrechners. Kennung (des Datenbank „Super-Users“=, Port (5432 = PostgreSQL-Standardport) und Initiale Datenbank können Sie unverändert übernehmen, sofern Sie die PostgreSQL-Datenbank mit Standardwerten installiert haben. Weiterhin legen Sie einen Namen der Datenbank sowie ein Passwort für die ASV-Datenbank fest. Bitte übertragen Sie anschließend beides in das Installationsprotokoll.

Bei mehreren DSS-Instanzen benötigt jede Instanz ihren eigenen Port. Finden Sie in der Datei „configuration/config.ini“ die Zeile „org.osgi.service.http.port=8765“. Vergeben Sie einen anderen Port, zum Beispiel 8766.

  • Der ASV-Server braucht für die Kommunikation mit dem Zentralsystem ZSS/ASD ein Zertifikat. Dabei handelt es sich um dasselbe Zertifikat, welches für den Abruf der OWA-Mails im Browser installiert werden muss. Es wird dafür die Datei mit der Endung .p12 und die Zertifikats-PIN, welche per Briefpost an die Schule bzw. dem Verantwortlichen verschickt wurde, benötigt.

Achtung der PIN ist nicht Ihr derzeitiges OWA-Passwort, sondern jener Transport-PIN, der bei der Installation des OWA-Zertifikats auf den Verwaltungsrechnern benutzt wurde.

  • Über den drei-Punkte-Button wählen Sie die Datei aus.

  • Geben Sie dann die zugehörige PIN ein. Für jedes eingegebene Zeichen wird normalerweise nur ein rundes Symbol angezeigt. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie sich vertippt haben, können Sie das kleine Kästchen daneben anklicken und das Feld wird Ihnen mit Klartext angezeigt. Stellen Sie dabei sicher, dass niemand unberechtigt Kenntnis von der PIN erlangt. Klicken Sie dann auf „Weiter“. Vor dem nächsten Schritt wird die PIN überprüft.

  • Jetzt beginnt die eigentliche Installation der Software. Sie können den Fortschritt verfolgen.

  • Das nachfolgende Fenster können Sie mit „Weiter“ bestätigen.

  • Anschließend wird die Datenbank mit initialen Daten gefüllt.

  • Auf der abschließenden Maske achten Sie darauf, dass beide Haken für die Dienste-Installation sowie der Haken für das Backup gesetzt sind. Lesen Sie die Hinweise im angezeigten Textfeld aufmerksam und notieren Sie die IP-Adresse und Port des ASV-Servers auf dem Installationsprotokoll. Betätigen Sie anschließend den Button „Beenden“.

Sollen auch andere Computer mit ASV-Clients auf den Server zugreifen können ist u. U. am Computer (auf dem der Mehrplatz-Server installiert wurde) eine Portfreigabe in der Firewall nötig. Bei einer Standardinstallation ist das eingehend der Port 8765.