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Terminalserver-Betrieb

Derzeit wird an mehreren Testschulen der Betrieb in einer Terminalserver-Umgebung erfolgreich getestet.

Aufbau einer Terminalserver-Umgebung

Folgendes Architekturkonzept wird beispielsweise von der Stadt Augsburg eingesetzt:

Der Betrieb von ASV erfordert grundsätzlich keinen Einsatz einer Terminalserver-Architektur, bietet aber einige Vorteile (aber auch Nachteile!), zum Beispiel:

  • zentrale Wartbarkeit der Anwendungen
  • geringere Anforderung an die Netzerkanbindung als bei einem zentral betriebenen DSS
  • mobiler Zugriff auf Anwendungen außerhalb der Schule

Bitte informieren Sie sich über die Anforderungen und die Kosten einer Terminal-Server-Architektur direkt beim Hersteller. Eine generelle Empfehlung für ein bestimmtes Produkt (beispielsweise Citrix oder RDP) kann an dieser Stelle selbstverständlich nicht gegeben werden.

Organisatorische Informationen und Erfahrungen aus dem Betrieb der Stadt Augsburg erhalten Sie als von

Marcus Radewahn
Stadt Augsburg
Schulverwaltungsamt
Marcus.Radewahn@augsburg.de

Herr Radewahn betreut die ASV-Architektur und kann grundsätzliche Fragen zur Technik, Betrieb, Kosten und Organisation beantworten.

Für technische Fragen und Unterstützung für den laufenden Betrieb ihrer Installation wenden Sie sich bitte an: Thies.Mauker@stmbw.bayern.de

Aufbau einer Standard-Terminalserver-Umgebung innerhalb einer Schule

Die folgende Übersicht zeigt eine standardisierte Terminal-Server-Umgebung, wie sie innerhalb einer Schule im Verwaltungsnetz häufiger anzutreffen ist. Hier wird in der Regel der ASV-Client auf dem Terminalserver installiert, auf dem auch andere Standardanwendungen liegen. Der DSS dagegen wird auf eine weitere Maschine installiert, auf die nur autorisierte Personen Zugriff haben. Wichtig sind die folgenden Hinweise.

Anpassungen an einer Client-Server-Installation

Je nach gewählter Terminalserver-Systemumgebung sind wenige Anpassungen am ASV-Client bzw. Server vorzunehmen, um zum Beispiel

  1. einen Client mehrfach zu starten
  2. die Log-Files in eine User-spezifische Datei schreiben zu lassen

Bitte beachten Sie:
Anpassungen an den Konfigurationsdateien von ASV, die über die genannten Tipps hinaus durchgeführt werden, können zu einem unkontrollierten Verhalten der Anwendung führen. Informieren Sie sich deshalb zu Ihrer eigenen Absicherung zusätzlich beim genannten technischen Ansprechpartner falls Sie weitere Änderungen planen!

Anpassungen an einer Client-Installation

Um den ASV-Client

  • mehrfach starten zu können
  • das aut. Client-Update zu unterbinden
  • Log-Dateien Benutzerspezifisch woanders zu schreiben

übernehmen Sie Datei config.local.ini in den Ordner configuration der Client-Installation:

config.local.ini
# Beispielkonfiguration für den Terminalserverbetrieb
 
# Beim Start wird keine lock-Datei geschrieben, der Client kann damit mehrmals gestartet werden
app.lock=false
 
# das autom. Client-Update wird deaktiviert
update.automatic=false
 
# Basisordner für die Log-Dateien (verschiedene Varianten)
# Standardeinstellung
# app.log.log4j.basedir=.
# Wenn jeder angemeldete Benutzer ein individuelles Laufwerk (im Bsp. H:) eingebunden hat
# app.log.log4j.basedir=H:\asvlog
# Wenn Umgebungsvariablen verwendet werden sollen:
app.log.log4j.basedir=${LOCALAPPDATA}\asvlog