Amtliche Schulverwaltung
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Rückkehrer/Funktionsbesetzungen (auch zum Halbjahr)

Werden Funktionsstellen neu besetzt, und die Entscheidung ist zur Abgabe der UP noch nicht bekannt, ist in jedem Fall darauf zu achten, dass die Stunden der Funktionsinhaber zum Teil budgetrelevant sind. Da diese Personen in der Regel Anrechnungsstunden erhalten (z.B. aus dem Schulleitungspool oder als Seminarlehrer), sind die budgetrelevanten Stunden zu berechnen aus der Differenz der geplanten UPZ (Achtung bei Lehrkräften mit nichtwissenschaftlichen Fächern) abzüglich der voraussichtlichen Anrechnungen.

Beispiel: Der ZwRSK wird zum Schuljahrsbeginn neu besetzt. Aus dem Anrechnungspool der Schulleitung werden vier Stunden vorgehalten. Da sich auch Lehrkräfte mit nichtwissenschaftlichen Fächern beworben haben, ist bei einer Vollzeitlehrkraft mit vier wissenschaftlichen Anrechnungen mit einer maximalen UPZ von 27 zu rechnen. An budgetrelevanten Stunden bleiben somit maximal 27 - 4 = 23 Stunden. Dies muss in der Planung berücksichtigt werden.

Funktionsstellenbesetzung zum neuen Schuljahr

Um die Planung im neuen Schuljahr zu erleichtern haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Ist die Entscheidung bekannt, kann die Person in ASV angelegt werden. Die abgebende Schule sollte sie dann entsprechend ausplanen (setzen auf „oe“). Die Anrechnungen sollten dann bereits vergeben werden, um richtige Budgetwerte zu erhalten.
  • Ist die Bewerberlage nicht eindeutig, kann entweder keine Lehrkraft angelegt werden und es wird im Umfang der budgetrelevanten Stunden der Funktionsstelle unter Budget geplant.
    Oder:
  • Es kann eine Anforderung mit Art sonstige und eindeutiger Begründung im Umfang der budgetrelevanten Stunden der Funktionsstelle angelegt werden. In diesem Fall wird nicht unter Budget geplant.

Funktionsstellenbesetzung/Rückkehrer zum Halbjahr im neuen Schuljahr

Änderungen zum Halbjahr sind in jedem Fall auf dem UP-Protokoll (evtl. handschriftlich) zu vermerken. Es muss stets eine individuelle Lösung in Zusammenarbeit mit dem Personalreferat gefunden werden.

Wird eine Funktionsstelle erst zum Halbjahr besetzt oder findet eine Wiederverwendung (z.B. Rückkehr aus Elternzeit) zum Halbjahr statt, so sind die budgetrelevanten Stunden eigentlich erst im zweiten Halbjahr an Ihrer Schule relevant. Für die Planung gibt es daher folgende Möglichkeiten:

  • Wird die Funktionsstelle zum Halbjahr besetzt/kehrt eine Lehrkraft zum HJ wieder, reduzieren z.B. mehrere Teilzeitlehrkräfte/Aushilfen ihre UPZ insgesamt im Umfang der Budgetstunden der neuen „Funktionslehrkraft“.
  • Geht eine Lehrkraft zum Halbjahr in Ruhestand werden Budgetstunden frei, die dann genutzt werden können.

Alternativ hierzu kann die Hälfte dieser Budgetstunden auf das ganze Jahr gerechnet werden. Sind für die Funktionsstelle/Wiederverwendung beispielsweise noch 20 budgetrelevante Stunden im zweiten HJ einzuplanen entspricht dies einem jährlichen Budgetwert von 10 Stunden. Für diese zehn Stunden kann dann für das ganze Jahr eine vorübergehende Anforderung, am Besten durch Referendare, für Funktionsstellen mit Ursachen-Art „vf - vakante Funktionsstelle“, angefordert werden. Als Konsequenz wäre ihre Schule im ersten Halbjahr unter Budget, wenn die Stelle zum HJ besetzt wird aber im gleichen Maße über Budget. Der Referendar bleibt das ganze Jahr an der Schule.

Eine Aushilfe darf im ersten Halbjahr nicht mit Befristungsgrund „vakante Funktionsstelle“ beschäftigt werden, wohl aber für eine Lehrkraft in Elternzeit.